Steward of the Beat – ein Erlebnis beim 2.ten Brandenburg MockTrial

Bei einem MockTrial ist der „Steward of the Beat“ für die Koordination der Schützen und Werfer bzw. Ausleger verantwortlich und sollte genauestens mit den Reviergegebenheiten vertraut sein.

Entnommen aus der MockTrial Richtlinie des DRC

Eine Einladung als Steward of the Beat bekommt man nicht alle Tage. Vielen Dank Mareike Busche und Betty Schwieren für das Vertrauen, es war ein wundervoller wenn auch sehr anstrengender Tag.

MockTrial Brandenburg mit „Bo“

Nach dem Workingtestfinale in der Anfängerklasse wagte ich den Sprung in die Novice beim 2ten Brandenburger MockTrial.

Leider musste ich von Anfang an zu viel Aufmerksamkeit in die Fußarbeit, eigentlich bei Bo noch nie ein Problem, stecken. Sodass nach zwei beschossenen Blinds und zwei „relativ“ einfachen Markierung Schluss war. Zufrieden war ich trotzdem, denn die Herausforderung bei dieser hohen Ablenkung hat sie weitestgehend erfüllt.

Workingtest-Finale 2019 München mit „Bo“

Durch eine vorzügliche Leistung und Platz 1 mit 97 von 100 Punkten beim Workingtest „Retriever von Tour“ war Mallardflight a joyous Moonworker „Bo“ für das diesjährige Workingtestfinale in München qualifiziert.

Dabei trafen wir auch ihre Züchterin Dajana mit Schwester und Addi mit ihrem Vater und Bruder.

Ich bin mit gemischten Gefühlen nach München gefahren, zeigte Bo doch in den vergangenen Wochen nicht unbedingt ihre beste Leistung. Das Gefühl sollte recht behalten. Von den acht Aufgaben die wir bestellt bekommen haben konnten wir nur vier, allerdings vorzüglich, lösen. Für die Anfängerklasse doch recht schwerer weite Aufgaben: fünf Aufgaben wurden zu zweit gearbeitet, drei beschossene Blinds und Entfernungen zwischen 50-80m waren an diesem Wochenende für Bo und mich zu schwer.

So blieben am Ende 91 von 160 Punkten stehen
Aufgabe 1 0/0 von Herman Jeske (NL) zwei Teams, Treiben auf 80m im angrenzenden Wald. Je ein Dummy links und rechts. Zuerst wurde über kreuz gearbeitet.
Aufgabe 2 10/10 von Walter Mygil (DK) zwei Teams, beim Angehen an der Leine startet ein Treiben. Kleiner Walkup jeweils abwechselnd wurde ein Hund ins Treiben geschickt.
Aufgabe 3 0/7 von Fons Exelmans (B) zwei Teams, kleiner Walkup dabei wurde eine Markierung und ein beschossenes Blind wechselnd bearbeitet.
Aufgabe 4 7/10 von Roy Ehbel (NL) Doppelmarkierung, erste Markierung ca. 1 Uhr in Verlängerung zweier Hügel, zweite Markierung auf 11 Uhr, Schütze war nicht sehbar und zwischen Schuss und fliegendem Dummy ca. 20 Sec. Wartezeit.
Aufgabe 5, 0/9 von Günter Kohler (D), Suchengelände links das langsam nachdem der Hund hineingechickt worden ist abgegangen wurde. Am Ende eine Markierung auf ca. 70m mit kaum sichtbarer Flugbahn an eine Waldkante.
Aufgabe 6, 9/9 von Jo Serrus (B), Markierung links, ca. 30m Walkup, Markierung gerade aus, erst die erste Markierung dann gerade aus.
Aufgabe 7 10/10 von Mike Larkin (UK) Walkup mit zwei Teams, es wurde über Kreuz und einfach gearbeitet.
Aufgabe 8 0/0 von Chantal Goreux (B) Standtreiben mit zwei Teams, wechselseitig wurden zwei Dummies geholt.

Göttinger MockTrial und Workingtest

An diesem Wochenende war ich nur mit „Jinny“ unterwegs. Am Freitag 7:30 Uhr treffen der Helfer für den MockTrial Novice. Nachmittags Start in der Open mit mäßigem Erfolgt (aus mit dem 2ten Dummy im 1ten Treiben).

Samstag ausschlafen … Start erst um 10:45 Uhr beim Workingtest in der Offenen Klasse. Die Richter Rainer Scesny, Norbert Theuerkauf, Lars Nordenhof und Zsolt Török stellen 4 Aufgaben mit interessanten Schwierigkeiten und moderaten Entfernungen. Die 5 Aufgabe wurde von Zsolt Török und Gabor Deak zusammen gerichtet. Ein kurzer Walkup mit 4 Hunden (2 Hunde mußte ohne Führer warten). Markierung 12 Uhr auf ca. 120 m – toller Abschluß des Tages mit einer Bewertung von 8/10.
Jinny“ arbeitete konzentriert und fuhr ihr 2tes sehr gut auf einem Workingtest in der Offenen Klasse mit 83/100 ein.

Braunschweiger Löwe WT Anfänger und Offene

Zwei schöne Tage bei bestem Wetter und guter Laune liegen hinter uns. Vielen Dank der Sonderleitung, den Richtern und den vielen motivierten Helfern.

Fünf Aufgaben in teilweise sehr schwierigen Gelände mit wechselnden Licht und Wind wurden gestellt.

Summerflight Classic Moonworker „Jinny“ ließ keine Wünsche offen, war aufmerksam, nahm nahezu alle Kommandos, auch irgendwo in weiter Ferne am Berg, an. So bestand sie ihren ersten Workingtest in der Offenen Klasse sehr gut mit 85 von 100 Punkten und GermanCup Qualifikation.

Mallardflight a joyous Moonworker „Bo“ war heute bei jeder Markierung auf der falschen Seite vom Wind … sodass am Ende in der Anfängerklasse sehr gut „nur“ 86 von 100 Punkten übrig blieben. Es war schön zu sehen mit welcher Energie sie im Gelände unterwegs war und in der Wartezone ruhig und entspannt, allerdings hat man ihr die Entenjagden der Woche angemerkt.

Retriever on Tour WT A mit Bo

Da hat sich Mallardflight a joyous Moonworker „Bo“ selber übertroffen. Sie war, obwohl sie am Samstag den ganzen Tag warten mußte (ich habe am Vormittag bei den Fortgeschrittenen geholfen und Jinny am Nachmittag in der Offenen Klasse geführt) hoch konzentriert, hat jedes Kommando perfekt angenommen und war nur bei den Locktauben ein wenig zu interessiert. Diese mußten überprüft werden um dann zielstrebig zur Markierung zu laufen. Nun freuen wir uns auf das Workingtest Finale Mitte Oktober.