Wir über uns

Wir möchten euch auf den Seiten unsere Flat-coated Retriever vorstellen.
Für uns gilt, dass wir als Züchter verpflichtet sind, gute Jagdhunde zu züchten, die dann auch durch die speziellen Eigenschaften, die diesen Jagdhund ausmachen, als Haushunde gut zu halten sind.

Wir sind Mitglied im:

Der Deutsche Retriever Club e.V. (DRC) betreut die folgenden sechs Retrieverrassen: Chesapeake Bay Retriever, Curly Coated Retriever, Flat Coated Retriever, Golden Retriever, Labrador Retriever und Nova Scotia Duck Tolling Retriever. 1963 gegründet, ist der DRC mit heute etwa 12.000 Mitgliedern der älteste und größte Retrieververein Deutschlands

Der VDH ist die führende Interessenvertretung aller Hundehalter in Deutschland – die erste Adresse rund um das Leben mit Hund, den Hundesport und die Hundezucht. Mit seinen Wurzeln im Jahre 1906, repräsentiert der VDH heute mehr als 650.000 Mitglieder. Der VDH ist die Dachorganisation von bundesweit rund 168 Mitgliedsorganisationen. Über 250 verschiedene Hunderassen werden in den Zuchtvereinen des VDH betreut und unter strengen Kontrollen gezüchtet.

Die Fédération Cynologique Internationale ist die Weltorganisation der Kynologie. Sie umfasst zur Zeit 84 Mitglieds- und Partnerländer (nur ein Verband pro Land), welche ihrerseits eigene Ahnentafeln ausstellen und die Richter ausbilden. Die F.C.I. garantiert innerhalb ihrer Organisation die gegenseitige Anerkennung der Abstammungsurkunden (Pedigrees) der Länder, wie auch der Richter.

Der Jagdgebrauchshundverband als Dach- und Spitzenorganisation für das gesamte Jagdgebrauchshundwesen seit 1899 hat sich die Aufgabe gestellt, alle Vereine fest zusammenzuschließen, die durch Prüfung, Zucht und belehrende Tätigkeit für die Beschaffung brauchbarer Jagdhunde sorgen und damit dem waidgerechten Jagen dienen wollen. Dem Jagdgebrauchshundverband ( JGHV ) gehören z. Zt. 312 Vereine und Verbände an, in denen ca. 180.000 jagdhundeführende Jäger organisiert. sind.

Die Flatcoated Retriever Society ist der älteste und der größte Verein für Flatcoated Retriever in Großbritannien, dem Mutterland der Rasse.
Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. - Vereinigung der Jäger -
Aufgaben und Ziele des Verbandes sind die Pflege und Förderung aller Zweige des Jagdwesens, insbesondere der Schutz und die Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen sowie die Förderung des Natur- und Umweltschutzes, der Landschaftspflege und des Tierschutzes.
Deutscher Wildschutzverband e.V.
Die Interessenvertretung für den Jagd-, Wildtier- und Naturschutz

Wir, das sind zwei Kinder und die drei Flat-coated Retriever Hündinnen Birdie, Eager und Tessa. Die jagdliche und nichtjagdliche Arbeit mit den Hunden und die Zucht sind unser gemeinsames Hobby, an dem auch die Kinder teilhaben.

Angefangen hat dieses Hobby bei Sibylle, Ladys first. Mit dem Wunsch, mit Hunden zu leben, bin ich wohl geboren. Auch zwei Bisse im Kindesalter (mit 4 Jahren von Spitz in die Hand, mit 13 von Pudel in die Wade), konnten daran nichts ändern. Doch erst zu meinem 20.Geburtstag konnte ich mir meinen sehnlichsten Wunsch selbst erfüllen - er hieß Grischa und war ein Flat-coated Rüde aus dem ersten Wurf von Leonie Galdermanns in Holland.

Die Flats fand ich in einem Buch, in dem “Collyers Blakeholme Brewster” abgebildet war und wo es im Begleittext u.a. sinngemäß hieß: Ein früher verbreiteter, heute eher seltener Jagdhund, der auch als Haushund gut zu halten ist und es verdienen würde, auch bei uns neue Freunde zu finden. Das sollte er, aber wie einen bekommen?

In einem Buchladen fand ich ein Buch, in dem Adressen von Zuchtvereinen angegeben waren, u.a. auch vom DRC. Von dort bekam ich von Herrn Faas die Auskunft, es gäbe noch keine Flats im DRC, aber eine Holländerin-Frau Galdermans, würde auf Ausstellungen immer einmal einen guten Rüden aus England vorstellen und sie könnte mir vielleicht weiterhelfen.

Die Nachfrage dort brachte mir einen langen Brief, in dem Leonie schrieb, sie hätte nicht nur den Rüden (Heronsflight Trust), sondern auch eine sehr gute junge Hündin (Heronsflight Jinx), sie wolle bald von diesen beiden einen Wurf, sie hätte schon eine lange Liste an Hündinneninteressenten, aber für einen Rüden könnte sie mich noch vormerken. Zuvor müsste sie allerdings etwas über mich erfahren, wie ich wohnte usw.

Es folgten ein noch längerer Antwortbrief, in dem ich u.a. diverse Möglichkeiten für lange Spaziergänge in unmittelbarer Umgebung der Wohnung im 3.Stock in der Stadt ausführlich schilderte und eine unendlich scheinende Wartezeit bis zur Antwort, ob ich denn nun in die Liste aufgenommen würde - ich wurde! Zum Glück ohne die Angabe, daß ich der 5. Interessent für einen Rüden war, da hätte ich den Glauben, bald meinen ersten Hund zu bekommen gleich verloren. Es war dann aber unerheblich, denn es wurden 6 Rüden und 5 Hündinnen geboren und mein Traum wurde wahr.

Angeregt durch die engagierte und aktive Züchterin blieb es nicht beim “nur einen Hund haben wollen” und so wurde Grischa 1976 der erste registrierte Flat-coated im DRC. Leider wurde dieser erste Flat nur 7 1/2 Jahre alt, aber es war eine erfüllte und ereignisreiche Zeit für uns beide. Grischa war Familienhund, Schutzhund, Fährtenhund, Jagdhund, Rettungshund, Weltsieger und VDH-Sieger - und ich war immer dabei ...

Ich wurde Mitglied im örtlichen Schutz- und Gebrauchshundeverein und im DRC, später auch in den Flatclubs von GB und NL . Ich besuchte die jährlichen Clubschauen des holländischen Flat-Clubs, wo schon damals über 100 Flats gemeldet waren, als ich in Deutschland meist mit meinem Flat noch allein auf weiter Flur stand.

Ich wurde 1978 der erste Zuchtwart für Flat-coated Retriever im DRC und baute in der Zeit Kontakte v.a. nach Großbritannien auf, um weiteren Interessenten Flats vermitteln zu können. So kamen u.a. Brakernwood Winsome, Bonnie of Candidacasa, Vbos Veto, Tonggreen Swift Hawk, Tonggreen Storm Shrike und Yonday Poacher, sowie aus Holland Swallowsflight Black Conquerer und aus Dänemark Sebastian und Selina nach Deutschland. Als Mitbegründer der 2.Landesgruppe im DRC, der LG Süd, war ich verantwortlich für die ersten Aktivitäten, die wir ausnahmslos rund um das herrliche Forsthaus Schlott bei unserem unvergessenen Vorsitzenden Herrn Cölestin Häfele organisierten. Dort unternahmen wir die ersten Wanderungen zum Kennenlernen, veranstalteten die ersten Wesenstests, Begleithunde- und Formwertprüfungen, fingen zaghaft mit der Arbeit an und hatten später überaus gelungene Seminare mit dem Holländer Alf Geurds (den Fam. Werbke “gefunden” und zuerst privat im Norden eingeladen hatte, seitens des DRC bestand kein Interesse), der der erste Trainer war, der uns das mittlerweile in der BLP eingeführte Fach “Einweisen” vermittelt hat. Kursteilnehmer sorgten auf vielen Prüfungen bei den Verbandsrichtern für den Aha-Effekt. Im Vorstand hatte ich Erfolg mit meinen Anträgen zur Verwendung von ausländischen Deckrüden und zur Einführung einer eigenen Clubzeitung, mit Hilfe der LG West gelang es dann auch, erstmals einen Spezialrichter für die Flats einzuladen - 50 Flats stellten sich dem Urteil von George Snape. Meine weiteren Ideen, z.B. einer Ausstellung nur für Flats oder der Trennung der Retrieverrassen im Zuchtgeschehen waren beim damaligen Vorstand nicht durchzusetzen und so kandidierte ich 1983 nicht mehr für das Amt des Zuchtwartes. Nachdem ich mit Grischa im Gebrauchshundeverein gearbeitet hatte und zusammen mit einer Freundin mit großem Aufwand (300 km zum Training) die Rettungshundeausbildung absolviert hatte, weckte Herr Häfele langsam aber sicher das Interesse und die Leidenschaft für die Jagd, bzw. überwiegend die jagdliche Hundearbeit. Dabei blieb ich dann auch hängen und durch die durch Zuchtberatung entstandene Freundschaft zu Ute Ströh bekamen meine weiteren Hunde und ich dann auch die Gelegenheit zur jagdlichen Arbeit. Mit meinem dritten Flat Mavis begann dann mein Züchterdasein, wobei es meine Lebensumstände leider nicht zuließen, Welpen zu behalten. Und so endet meine einsame Geschichte dann damit, daß ich den Besitzer eines meiner Welpen heiratete und er nun an der Reihe ist, seine Geschichte zu erzählen und wir so zum Anfang kommen - der Familie mit dem gemeinsamen Hobby.

Mein (Dirk) Weg zum Flat-coated hat nichts mit dem Wälzen von Büchern zu tun, sondern ist eher praktischer Natur - ich wollte einen Hund, der nicht an der Leine zieht.
Die einzigen Hunde in meiner Nähe waren die Hunde von Ute Ströh (von Rethwischhöh), die diesem Wunsch entsprachen, so dass ich dort vorsprach und bei einer Prüfung als gut befunden wurde.
Nun dauerte es noch vier lange Jahre, in denen ich abwechselnd bei Ute Ströh und Sibylle Klotzbücher auf der Welpenliste stand, leider aber aus familiären Gründen unerwartet immer wieder verzichten mußte, bis ich Tabaqui von Sibylle Klotzbücher erhielt.
In den nun folgenden Monaten wurden mein Hund, und noch mehr ich trainiert, in das Geheimnis “des nicht an der Leine Ziehens” eingeweiht, das hieß jede Woche Training (Welpengruppe mit zwei Brüdern) mit zwei Frauen ... Die Eigenschaften, die Tabaqui zeigte, so erfuhr ich, waren genau die, die bei einem Flat-coated gewünscht waren. Arbeitsfreude mit viel will to please, dabei aber Standruhe und vor allem begeisterte die Züchterin (Sibylle) die Schnelligkeit, die Tabaqui nicht nur auf dem Weg zum Stück, sondern auch mit dem Stück zurück zeigte und ihre ständig in Bewegung befindliche Rute, egal ob sie lief, stand oder saß und darauf wartete, losgeschickt zu werden.
Diesen Hund wollte Sibylle zu gern zurückhaben, ich folgte ihrem Wunsch - und heiratete sie. So folgten viele erfolgreiche Jahre mit unserem Heiratsgrund Tabaqui.
Nach Tabaqui wartet ich weitere drei Jahre um von Momo die Tochter Eager zu behalten, das "Beste" was ich jemals an der Leine hatte ... Eager zeigt alle vom Flat gewünschten Eigenschaften: Schnelligkeit, Aufmerksamkeit, Standruhe und eine große Portion will to please. Eager lebt heute bei unseren Freunden in Asperg.
Heute führe ich den Hund Tessa unseres Sohns.

Nun wünschen wir euch viel Freude beim Lesen unserer Homepage.